Essen mit Gesundheitsfaktor, Krebs und Infarkt vorbeugen
Dass Herzinfarkt nicht durch ein "verstopftes" Blutgefäß, sondern einen Entzündungsprozess ausgelöst wird, ist bekannt. Nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen, sind Entzündungsfaktoren aber auch bei der Entstehung von Rheuma, Alzheimer und Krebs der treibende Faktor. Mit der richtigen Ernährung, so behaupten immer mehr Ärzte, könne man die Fehlleitung im Immunsystem korrigieren. Vor allem Lebensmittel, die Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren enthalten, sollen entzündliche Vorgänge bremsen.
Unsere Zellen werden andauernd attackiert
"Es ist sehr wahrscheinlich, dass im Körper ständig Entzündungen ablaufen, die wir gar nicht bemerken", erklärt Hormonexperte Johannes Huber, "die Medizin beginnt gerade, den Zusammenhang zwischen entzündlichen Vorgängen und Krankheiten zu untersuchen." Dabei entstehen sogenannte Freie Radikale: Sie bekämpfen zwar Krankheitserreger, zerstören aber auch Körperzellen. Und verursachen damit weitere Entzündungen, die Erbinformation schädigen. Jahrzehnte später kann diese zu Herzinfakt oder Krebs führen.
Wie Sie Freie Radikale in Schach halten können
Entzündungshemmer wie Aspirin oder Kortison können diesen fatalen Prozess unterbinden, sind aber aufgrund ihrer Nebenwirkungen als Vorbeugung ungeeignet. "Auch Mutter Natur kennt Stoffe, die entzündliche Prozesse und Freie Radikale hemmen." Und bekannte US-Ärzte wie Nicholas Perricone und Barry Sears setzen auf die "neue Diät" mit Antioxidantien und natürlichen Entzündungshemmern:
Obst, Gemüse, Vollkorn:
enthalten hochwirksame Antioxidantien in Form von sekundären Pflanzenstoffen.
Fisch und Öle:
sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die nachweislich Entzündungen bekämpfen.
Gewürze:
Ingwer und Kurkuma (Gelbwurz) haben eine positive Wirkung auf das Immunsystem
Beeren & Co.:
Blaubeeren, Cranberrys, Weintrauben und Granatapfel enthalten effektive Antioxidantine. Alle Lebensmittel, die Entzündungen begünstigen, also jene mit einem hohen glykämischen Index (Glyx) sind zu meiden oder stark einzuschränken.
Tipps: So beugen Sie Krankheiten vor
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